RENTNER Partei Deutschland                                                                                                                                                                               
Die Reformpartei für alle Generationen!       
 
 

         Die Reformpartei für alle Generationen                        

Unter dem Motto  „Wir sind laut, weil man uns die Rente klaut“ marschierten viele Hamburger Rentner vom Gänsemarkt zum Hauptbahnhof.

            Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

aus gegebenem Anlass machen wir Sie darauf aufmerksam, dass Herr Götz Uhlendorf weder für die RENTNER Partei Deutschland sprechen noch handeln darf. Dies gilt auch für den Landesverband Berlin. Sollten Sie zu den Äußerungen von Herrn Uhlendorf fragen haben, dann mailen sie diese an den Bundesvorsitzenden Günter Pfeiffer – Günter.Pfeiffer@hamburg.de, den Bundesschatzmeister Karl Wiesler – karl.wiesler@rollende-basketballer.de, oder an die rentnerpartei@t-online.de direkt.  

Vielen Dank.

RENTNER ParteiDeutschland   
                                                                                                                Geschäftsstelle Jenfelder Str. 159, 22045 Hamburg                           Mail-Adresse Guenter.Pfeiffer@hamburg.de,                                    Telefon 040 653 563 7

Es lohnt sich, zumindest für diejenige, die keine Altersarmut wollen – und das müssten eigentlich alle sein, denn auch für die Jungen sehen die Aussichten alles andere als rosig aus, mit der RENTNER Partei Deutschland gemeinsam gegen die Ungerechtigkeiten im Alter zu kämpfen.

Wo liegen die Schwerpunkte der RENTNER Partei!

1. Die Sozial- und Rentenpolitik.

2. Ein solidarisches Gesundheitssystem.

3. Ein kindgerechtes und zeitgemäßes Bildungssystem

4. Arbeits- und Wirtschaftspolitik

5. Asylpolitik

Selbstverständlich hat die RENTNER Partei auch zu den weiteren politischen Feldern ihre Leitlinien. Informieren Sie sich bitte hierzu im  Parteiprogramm und stellen sie uns Ihre Fragen.

Die RENTNER Partei Deutschland wird nicht mehr zuschauen, wie Millionen Mitbürger, insbesondere Kinder, alleinerziehende Mütter und Väter und ältere Menschen in die Armut getrieben werden.

Was heute den Rentnern genommen wird, wird auch den nachfolgenden Generationen, den Rentnern von Morgen, genommen.

Die RENTNER Partei Deutschland fordert eine Mindestrente zuzüglich einer Arbeitsrente. Informieren Sie sich über die Ziele der RENTNER Partei Deutschland in unserem Parteiprogramm und schauen Sie sich anschließend in der ARD Mediathek TV den Bericht „ Wie viel die Rentner von morgen bekommen“ an.

Sie ist eine demokratische Partei. Ihre Ziele verfolgt sie in Übereinstimmung mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, ausgerichtet an den Vorgaben des Grundgesetzes sowie den Maßgaben des Parteiengesetzes. Die RENTNER Partei versteht sich als eine moderne Sozialpartei für Jung und Alt, deren zentrales Ziel die Wahrung des sozialen Friedens ist. Primäres Anliegen der Rentner Partei ist die Sicherung der Altersversorgung der heutigen Rentnerinnen und Rentner gegen weitere Abschmelzungen durch Kürzungen, Einfrieren, direkte und indirekte Abgaben oder Zwangsbelastungen durch den Gesetzgeber.

Mit einem lachendem und einem leicht weinenden Auge erreichte die RENTNER Partei Deutschland eines ihrer Ziele!

Ein lachendes Auge, weil nunmehr endlich die von der RENTNER Partei Deutschland angeschobene Diskussion die angestrebte politische und öffentliche Plattform erreicht hat.

Ein weinendes Auge, weil die heutigen und künftigen Rentner immer noch nicht begriffen haben, dass die RENTNER Partei Deutschland gegen die Altersarmut kämpft. Nur mit einer Bürgerversicherung  in die alle einzahlen gibt es einen Weg aus der Altersarmut.

Am 08.04.2016 vermeldeten die regionalen Medien in Bayern, dass sich nunmehr Ministerpräsident Seehofer in Sachen Renten-„Reform“ dahingehend positioniert hat, dass mit der Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen sowie der Riesterei eine fatale Fehlentwicklung in Richtung Massen-Altersarmut eingeleitet wurde, die es umgehend umzudrehen gelte. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an die Bayrische Senioren-Union. Deren „Bohrerei“ innerhalb der CSU, hat zumindest ein „dickes Brett“ von mehreren bewältigt und einer der „Bohrer“ war unser Mitglied Hans-Jürgen Wachholz. Auch ihm ein großes Dankeschön.

Die CSU tritt aber nur in Bayern an, wir sollten sie hierbei unterstützen.  

Die RENTNER Partei Deutschland wird dafür kämpfen, dass sich in Deutschland flächendeckend die Rentenreform der RENTNER Partei Deutschland durchsetzt. Jeder hat das Recht in Würde seinen letzten Lebensweg zugehen.

(Die Rentenreform können Sie auf der Homepage www.rentner-partei.com nachlesen.)

Hamburg, 09.04.2016 / Dieter Balck

Werden die heutigen und künftigen Rentner wiederum verschaukelt?

Die Bundesregierung  plant zurzeit eine „solidarische Lebensleistungsrente“. 

Wer aufgrund geringerer Lohneinkünfte keine 30 Entgeltpunkte für seine Rente erreicht hat, dem sollen die Entgeltpunkte auf 30 aufgestockt werden. Damit erreicht er dann eine Rente eines  Durchschnitts-verdieners um 876,30 €. Vorausgesetzt er kann 40 Beitragsjahre nachweisen.  Die Grundsicherung  beträgt heute je nach Wohnort etwa 864 Euro. Muss sich nicht jeder betroffene Rentner verschaukelt fühlen. Weder die Grundsicherung, noch die Lebenseistungsrente verhindern die Altersarmut für einen Gering- oder Durchschnittsverdiener.

Die heutige und die kommenden Generationen müssen davor geschützt werden, dass am Ende eines langen Erwerbslebens nicht der Absturz in die Altersarmut steht. Die über Jahrzehnte bewährten Sozialsysteme wurden im Laufe der Jahrzehnte nur unzureichend, oder zu Lasten der Rentner, den Veränderungen der Strukturen der Gesellschaft und der Realität des Arbeitslebens im 21. Jahrhundert angepasst. Sie bedürfen einer umfassenden Neuordnung, wenn sie zukunftssicher sein sollen.

Die gesamtgesellschaftlichen Lasten müssen von allen Mitgliedern der Gesellschaft geschultert werden. Einen beginnenden  fälschlich mit  Liberalisierungen umschriebenen Rückbau der demokratischen Ordnung hin zu einer kapital feudalistischen Gesellschaft, in der das Recht des wirtschaftlich Stärkeren gilt und eine systematische Umverteilung von unten nach oben erfolgt, muss gestoppt werden.

Aus einer neuen Allgemeinen Altersvorsorge, die das bisherige Renten- und Pensionssystem ablöst, müssen Bürgerinnen und Bürger ab Vollendung des 65. Lebensjahres eine garantierte Grundrente erhalten. Kernstück dieser neuen Altersversorgung ist ein Sockelbetrag in Form einer garantierten Mindestrente von 1.200 € für Alleinstehende und 1.600 € für Ehepaare sowie staatlich anerkannte Lebens-gemeinschaften. Diese Altersversorgung tritt als allgemeine Pflichtversicherung an die Stelle der gesetzlichen Rentenversicherung, Pensionskassen und Berufsständischen Versorgungswerken sowie Riester-Renten-Versicherungen und anderen bislang staatlich geförderten Altersversicherungen.

Vorgezogene Rentenleistungen gibt es nicht mehr. Überbrückungsleistungen bei Vorruhestand, Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit sind von den jeweils zuständigen anderen Sozialkassen (Arbeitsagentur, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft) zu erbringen.

In Anlehnung der bisherigen Regelungen der Gesetzlichen Rentenversicherung muss es eine Plus-Arbeitsrente geben. Arbeit muss sich lohnen. Ihre Höhe ermittelt sich aus Umfang und Dauer der individuellen Beitragsleistungen nach dem Berechnungsprinzip für die Verrentung von Lebens-versicherungen. Beitragsfreie Anrechnungszeiten: Wehr- und Zivildienst (Pflichtdauer), Regelstudienzeit und Meisterschulzeit, Kindererziehungsjahre und Pflegezeit für Angehörige mit min. Pflegestufe 2 sowie schwerer Demenz. Berechnungsschlüssel gem. der aktuellen Formel der Gesetzlichen Rentenversicherung.

Witwen und Witwer erhalten ihre garantierte Grundrente ungekürzt. Die gemeinschaftliche Plus-Rente wird lediglich um ein Drittel gekürzt, da davon auszugehen ist, dass die Existenz-Grundkosten (Miete, kommunale Gebühren etc.) gleich bleiben.

Alle zahlen ein!

Zur Finanzierung der neuen Allgemeinen Altersfürsorge müssen alle Einkommen herangezogen werden. Es zahlen also nicht nur abhängige Arbeitnehmer, sondern auch Sozialhilfeempfänger, Beamte und Selbständige sowie Privatiers. Auf Lohn/Gehalt/Sold wird eine prozentuale Abgabe in Höhe der aktuellen Beiträge zur Rentenversicherung erhoben. Ebenso werden damit Einkünfte aus Vermögen und Vermietungen, Gewerbe, Spekulationsgewinnen und Erbschaften herangezogen. Für die Veranlagung gibt es keine Bemessungsgrenze. Die Rentenhöhe muss  jedoch gedeckelt werden. Sie dürfte maximal die dreifache Höhe der Grundrente erreichen.

Die individuelle Rente muss nach dem bewährten Punktesystem (nach Beitragsjahren, Beitragszahlungen und Anrechnungszeiten) ermittelt und entsprechend der Inflationsrate angepasst werden. Renten für Hinterbliebene (Witwen und Waisen) müssen gemäß der bisher geltenden Regelung gewährt werden, jedoch auf 70 % der Rente des Erblassers festgesetzt. Sofern die individuelle Rente oder die Hinterbliebenen-Rente geringer ausfällt, muss sie auf die Höhe der garantierten Mindestrente angehoben, Beiträge zur Altersversorgung müssen von allen steuerpflichtigen Einkommen sowohl von natürlichen als auch juristischen Per-sonen erhoben werden. Zu allen Einkommen aus Arbeitsverhältnissen muss der Arbeitgeber gemäß der bisherigen Regelung die Hälfte des fälligen Beitrags tragen. Für die Veranlagung darf es keine Bemessungsgrenze geben. Die Rentenhöhe muss jedoch gedeckelt werden. Sie darf maximal die dreifache Höhe der Grundrente erreichen.  

Für jede Rentenkürzung wird immer wieder der demografische Wandel innerhalb der Gesellschaft verantwortlich gemacht. Wenn alle Bürger in die Rentenkasse einzahlen und die Verantwortung für die Altersabsicherung übernehmen, gehört dieses Argument der Vergangenheit an.

Die 20 Millionen Rentner und ca. 37 Millionen künftige Rentner sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und diese Forderung unterstützen. Deutschland hat einen hohen Standard, aber zu anderen Europäischen Ländern eine vergleichsweise dürftige Altersversorgung.

Mit freundlichem Gruß

Dieter Balck                                                                                                                                        

Für alles ist Geld da, nur nicht für die Renten!

Der Weg in die Altersarmut wird vielen künftigen Rentnern nicht erspart bleiben. Die Deutschen Rentner bekommen weltweit im OECD-Vergleich wenig Rente. Das Ergebnis einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung belegt eindeutig, dass die Arbeitnehmer in Deutschland weit weniger abgesichert sind als zum Beispiel ihre Kollegen und Kolleginnen in Österreich.

Ein langjähriger versicherter Arbeitnehmer erhielt 2013 in Deutschland als Neurentner im Schnitt 1.050,00 Euro Rente. Dagegen erhielt 2013 in Österreich ein vergleichbarer Neurentner 1.560 Euro – bei 14 Auszahlungen pro Jahr. In Österreich werden auch die Selbständigen und schrittweise Beamte in die Rentenversicherung einbezogen.  

Statt 18,7 Prozent, wird in Österreich ein Beitrag von 22,8 Prozent für die Rentenversicherung erhoben.  Rechnet man aber die 4 Prozent der Riester-Rente dazu, zahlen die Arbeitnehmer in Österreich auch nicht mehr in die Rentenversicherung ein, bekommen aber eine Rente zum Leben, statt einen Weg in die Altersarmut.  

(Quellen: OECD-Angaben und die Hans-Böckler-Stiftung)

An alle heutigen und künftigen Rentner

Nachdem die RENTNER Partei Deutschland schon lange gegen die Ungerechtigkeiten in unseren Sozialsystemen und für eine solidarische Bürgerversicherung kämpft,

"ALLE ZAHLEN VON ALLEM für ALLE"

rufen nun auch Sozialverbände, Gewerkschaftsgruppen, Vereinigungen und Interessengruppen für die Einführung einer Bürgerversicherung zu Protesten auf. Wir freuen uns über diese Unterstützung und werden alle diese Gruppen unterstützen und mit ihnen gemeinsam gegen ein Zwei-Klassensystem und gegen die Altersarmut kämpfen. Gemeinsam können wir eine Änderung dieser Politik erreichen.

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass eine Bürgerversicherung in die alle einzahlen müssen, auch Beamte, Politiker, Berufsgruppen und Selbstständige von den etablierten Parteien abgelehnt wird. Dies bestätigte uns im März noch in Berlin ein Abgeordneter der CDU und ein ehemaliger Abgeordneter der FDP. Auch an den Info-Ständen der SPD während der Bürgerschaftswahl in Hamburg, wurde diese Forderung als unrealistisch und abwegig abgetan. Eine solidarische Bürgerversicherung wird es mit den etablierten Parteien nicht geben. Den Rentnern geht es doch gut!

Politisch setzt sich nur die RENTNER Partei Deutschland hierfür ein. Wir fordern alle wirklich interessierten Gruppen auf mit uns zusammenzuarbeiten, ein gerechtes Rentenpaket gemeinsam zu erstellen und es politisch umzusetzen.

Wir sind über 20 Millionen Rentner und 30 Millionen künftige Rentner. Wir dürfen uns durch den Staat nicht in die Altersarmut drängen lassen.

"Auch unser Motto lautet: Wer Rentner quält, wird nicht gewählt"